Scott Radke

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Vor ungefähr zehn Jahren bin ich das erste Mal in der Berliner Galerie Strychnin gewesen und habe mich Hals über Kopf in eine Figur verliebt. Ein koboldhaftes aber zartes Wesen, das ganz vorsichtig ein Ei in den Händen hielt. Soeben bin ich bei Instagram über den verantwortlichen Künstler gestolpert. Der aus Cleveland stammende Scott Radke litt unter Angstzuständen und Panikattacken. Vielleicht umgibt deshalb seine Figuren jene Düsterheit des Unbekannten, Mysteriösen, die unwirkliche Ängste widerspiegelt. Wie aus einer Märchen- und Sagenwelt scheinen die meist in Sackleinen und mit Ästen verzierten Figuren entsprungen zu sein. Die rätselhaft gekreuzten Tierwesen erinnern mich an Figuren in Bildern von Dave McKean (vor allem aus dem Film Mirrormask). Tatsächlich aber haben es einige Radke Figuren in Tim Burtons Alice in Wonderland geschafft. Die liebevoll gestalteten Gesichter und Tierfiguren bestehen aus Ton und sind manchmal über 1 Meter groß. Auf seiner Webseite sind viele Fotos, die er von den Figuren in Naturschutzgebieten in Cleveland aufgenommen hat. Auch seine Tochter ist auf einigen zu sehen (und seine Katze). Wie schön es sein muss mit solchen Figuren aufzuwachsen. Mittlerweile hat Scott Radke seine Angstzustände und Attacken mit Meditation in den Griff bekommen.

http://www.scottradke.com/

https://www.facebook.com/scottradkeart/

https://www.instagram.com/scottradkeart/

 

 

Yoko d´Holbachie

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Die Japanerin Yoko d´Holbachie, geboren 1971 in Yokahoma, kündigte nach nahezu 10 Jahren ihren Job in einer Werbeagentur, um sich ganz den kleinen Phantasiegefährten aus ihrer Kindheit zu widmen. Seit 2008 ist sie freie Künstlerin und begann, ihre Acrylbilder zunächst in kleineren Galerien auszustellen. Mittlerweile werden ihre Arbeiten vor allem in den USA gezeigt und ein paar Tage in der Woche unterrichtet sie Malerei.

Ihre farbenfrohen, geradezu psychedelischen Farbexplosionen haben vorwiegend ein weibliches Wesen im Zentrum (Beispiel: Goddess). Das Wesen – manchmal an Abbildungen indischer Gottheiten erinnernd – ist umfangreich mit zauberhaften Details ausgeschmückt und in einer traumartigen Umwelt angesiedelt. Überaus charmant sind auch ihre Interpretationen von klassischen Meisterwerken wie: „Mona Lisa“, „Die Geburt der Venus“ und Klimts „Der Kuss“

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